Kundenbindung für Energieversorger – wie Community und Webportal helfen können

Verbraucher springen von Energieversorger zu Energieversorger – Kundentreue ist in den vergangenen Jahren zum Fremdwort geworden. Allerdings: Mit innovativer Software wie etwa einer Community kann Kundenbindung für Energieversorger funktionieren.

„Wer mein Stromanbieter ist?“ Das Rätselraten beim gemeinsamen Abendessen ist groß. Kaum einer kennt den Namen seines Lieferanten, doch die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. Die einen haben vor Jahren einen Vertrag abgeschlossen und eine Einzugsermächtigung erteilt – und sich seitdem nicht mehr mit dem Thema beschäftigt. Die anderen am Tisch wechseln ihren Energieanbieter – egal ob für Gas oder Strom – so häufig, dass sie längst den Überblick darüber verloren haben. Sie benutzen für ihre Suche Anbieter wie Check24 oder Verivox und entscheiden in erster Linie aufgrund des Preises.

Dabei wächst die Gruppe der Wechsler seit Jahren. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC wechselte in den vergangenen drei Jahren rund jeder zweite Deutsche seinen Anbieter. Und genauso viele denken über eine Veränderung in den kommenden 12 Monaten nach. Wahre Kundenloyalität sieht anders aus.

Customer Experience umtreibt die gesamte Branche

Was können Energieanbieter in dieser Situation tun? Wie kann stärkere Kundenbindung erzeugt werden? Eine Möglichkeit wäre, mehr auf eine starke Customer Experience zu setzen. Dabei lassen sich Trends wie die Digitalisierung oder der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit nutzen: Immer mehr Verbraucher wollen sich unabhängiger von ihrem Energieanbieter machen und streben einen höheren Grad der Eigenversorgung an. Eine Photovoltaikanlage, vielleicht in Kombination mit einem Batteriespeicher und einer Wärmepumpe, erfüllt für einen Hausbesitzer diese Bedürfnisse. Allerdings bindet die Anlage den Kunden noch nicht an den Anbieter.

Community schafft Kundenbindung für Energieversorger

Ein Webportal, eine App oder auch eine Community allerdings können diese Bindung zum Anbieter herstellen. Unternehmen wie sonnen oder buzzn werben mit solchen Communitys um Endkunden. White Label Anbieter beegy stellt seinen Partner eine Community zur Verfügung und übernimmt alle nötigen Schritte, um für den Partner eine Community unter der eigenen Marke aufzubauen.

Illustration einer Community – Mitglieder teilen Strom miteinander und profitieren. beegy übernimmt als White Label Anbieter alle Prozesse im Hintergrund, Partner können eine Community unter der eigenen Marke aufbauen. Grafik: beegy

Am Beispiel von beegy lässt sich das Prinzip einer Community gut erklären: Kunden produzieren mit einer Photovoltaikanlage die eigene Solarenergie, verbrauchen sie direkt oder speichert sie im Batteriespeicher zwischen, um sie bei Bedarf später zu entnehmen. Überschüssigen Strom teilen Community-Mitglieder schließlich automatisch mit anderen Teilnehmern, die gerade Bedarf haben. Im Gegenzug bekommt der Kunde in dem Moment, in dem er selbst zu wenig hat, Strom von der Gemeinschaft – im Fall von beegy lässt sich diese Community auch mit einer Stromflatrate kombinieren. Für Anbieter und Kunden dabei gleichermaßen wichtig: Dieses praktische Geben und Nehmen läuft völlig automatisch im Hintergrund ab. Die Softwarelösungen stellen sicher, dass der Energiefluss hält – und zwar ohne, dass sich der einzelne Kunde darum kümmern muss.

So verbindet eine Community mehrere Vorteile: Der Anbieter vereint viele seiner Kunden in einer Gemeinschaft und bietet ihnen die Plattform. Die Nutzer dagegen fühlen sich mit den anderen Community-Mitgliedern verbunden und als Teil einer Gemeinschaft – das motiviert, denn man ist Teil eines großen Projekts und bindet zugleich an den Anbieter der Community.

Informative Apps fördern Interaktion

Außerdem gibt es noch weitere Möglichkeiten um die Kundenbindung für Energieversorger voranzutreiben: Webportale und mobile Apps können Kunden schnell und umfassend über den Ertrag ihrer Photovoltaik-Anlage, den Ladestand der Batterie oder auch über den aktuellen Unabhängigkeitsgrad informieren. Bei beegy etwa macht die App aber nicht nur die Energieflüsse im Haus sichtbar, sondern liefert auch Prognosen für die Zukunft: Die Nutzer erhalten neben einer aktuellen Momentaufnahme aller relevanten Energieflüsse im Haus eine genaue Prognose zu Energieverbrauch und -produktion. So bleibt der Energieanbieter über die App im engen Austausch mit dem Kunden.

So könnte eine Endkundenapp aussehen. Als White Label Anbieter entwickelt beegy Apps und Webportale für dezentrales Energiemanagement in dem Design der Partner. Grafik: beegy

Wer genaue Informationen sucht, wir meist im Webangebot fündig: Bei beegy etwa können Nutzer detaillierte Reports zur Energiebilanz und dem Energiemix im Haus aufrufen – wenn gewünscht auch über lange zurückliegende Zeitspannen. Am Ende erhalten die Prosumer so nicht nur eine volle Transparenz über ihr umfassendes Energiemanagement – sie bleiben zudem im ständigen Kontakt mit ihrem Energieanbieter. Eine klassische Win-Win-Situation für beide Seiten.

Zudem bietet die beegy App auch eine Übersicht zur Community: Nutzer können genau sehen, wie viel Energie sie von der Community beziehen oder wie viel sie selbst teilen.


Fazit: Community und Apps fördern Kundenbindung für Energieversorger

Kundenbindung bleibt für Energieversorger eine schwere aber ebenso wichtige Aufgabe. Dabei können intelligente Softwarelösungen wie eine Community oder Apps für dezentrales Energiemanagement helfen: Kunden, die sich mehr Unabhängigkeit wünschen, versorgen sich durch die eigene Anlage zum einem Großteil selbst. Der restliche Bedarf wird aus der Community gedeckt. Was genau in der Community oder im Haus selbst passiert, kann der Nutzer in einer App oder dem Webportal sehen. Das erhöht die Interaktion mit dem Anbieter und bindet Kunden nachhaltig.

beegy bietet seine Community-Plattform und die mobilen Apps sowie das Webportal als White Label Lösung an. Partner können so eine Community und eine App im eigenen Design und unter eigener Marke anbieten.

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