Dezentrale Energieversorgung – die Vor- und Nachteile

Dezentrale Energieversorgung ist in aller Munde: Strom soll nicht mehr aus dem weit entfernten Kraftwerk kommen, sondern direkt vom heimischen Dach. So die Idee. Aber macht sich dezentrale Energieversorgung auch bezahlt? Und wie profitiert man als Eigenheimbesitzer davon? Ein Überblick zu Vor- und Nachteilen der dezentralen Energieversorgung gegenüber der zentralen Energieversorgung.

In diesem Artikel erklären wir die Vor- und Nachteile dezentraler Energieversorgung.
Wie dezentrale Energieversorgung überhaupt funktioniert, zeigen wir in unserem Blogeintrag
Jedem seine Stromquelle – dezentrale Energieversorgung einfach erklärt.

Zentrale Energieversorgung – die Vorteile

1. Keine Neuistallation, keine Wartung, alles wie gehabt
Wer sich von einem zentralen Energieerzeuger versorgen lässt, weiß vor allem einen Vorteil auf seiner Seite: Für die zentrale Stromversorgung wird keine Neuinstallation von Geräten notwendig und auch Wartung sowie Abrechnung laufen weiter wie gewohnt. Zudem muss der Kunde des Energieversorgers keine Investitionen tätigen. Für den Verbraucher ändert sich also nichts.

2. Vom Wetter unabhängig
Zusätzlich bleibt die Versorgung für den Kunden unabhängig vom Wetter: Ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet, der Verbraucher merkt davon nichts.

Zentrale Energieversorgung – die Nachteile

1. Vom Versorger abhängig, höhere Preise
Die Vorteile des zentralen Energieversorgers bergen zugleich auch den größten Nachteil: Der Verbraucher bleibt vom Versorger abhängig. Das bedeutet: Erhöht der Versorger die Energiepreise, kann der Verbraucher nur den Versorger wechseln. Dort bekommt er vielleicht Energie zu einem besseren Preis, muss aber den zweiten Nachteil in Kauf nehmen: Auch bei einem günstigen Stromanbieter bleiben die Energiekosten auf lange Sicht höher als bei einem Mix aus Selbstversorgung, Einspeisung und Strom vom Erzeuger. Außerdem werden die Energiekosten in den nächsten Jahren insgesamt steigen – ein Wechsel des Versorgers wird den Effekt also nur abmindern.

2. Umweltschädlich
Neben dem verhältnismäßig hohen Preis, schadet zentrale Energieversorgung in vielen Fällen der Umwelt – der größte Teil des Stroms aus dem öffentlichen Netz stammt von fossilen Energiequellen, die durch CO2-Ausstoß die Umwelt belasten. Erfreuliche Ausnahme: Manche Anbieter arbeiten mit Ökostrom, der aus Öko-Anlagen stammt.

Dezentrale Energieversorgung – die Vorteile

1. Unabhängig vom zentralen Versorger und den Preisen
Der größte Vorteil der dezentralen Energieversorgung: mehr Unabhängigkeit. Nutzer von dezentraler Energieversorgung sind den Änderungen auf dem Strommarkt weit weniger ausgesetzt als Verbraucher, die nur vom zentralen Energieversorger Strom beziehen – Preisschwankungen betreffen diese Verbraucher weniger.

2. Günstiger als zentrale Energieversorgung
Und auch unabhängig von Preisschwankungen lohnt sich die Investition: Besitzer von eigenen Energiequellen sparen auf lange Sicht Geld durch Strom, den sie selbst produzieren und verbrauchen. Mit dem Solarrechner etwa lässt sich die individuelle Ersparnis durch eine Photovoltaik-Anlage einfach ausrechnen. Zudem können White Label Partner von beegy ihren Kunden mit 20 Jahren Garantie große Sicherheit bieten.

3. Umweltfreundlich
Schließlich leistet die dezentrale Energieversorgung ihren ganz eigenen Beitrag zur Energiewende: Photovoltaik-Anlagen, Windräder, Biogasanlagen und auch Wärmepumpen arbeiten mit erneuerbaren Energien und belasten die Umwelt weit weniger als etwa Strom aus einem Braunkohlekraftwerk.

Dezentrale Energieversorgung – die Nachteile

1. Investition nötig
Bevor man in den Genuss von dezentraler Energieversorgung kommt, muss man Geld investieren. Diese Ausgaben können sich je nach Anlage und Gegebenheiten schon nach weniger als zehn Jahren amortisiert haben – danach hat sich die Anlage selbst bezahlt und der Besitzer profitiert jeden Tag.

2. Überwachung nötig – kann beegy übernehmen
Während der Laufzeit der Anlage trägt der Eigenheimbesitzer die Verantwortung – fällt etwa ein Teil der Anlage aus, kümmert sich nicht ein Stromversorger darum. Allerdings bieten viele Anbieter lange Gewährleistungen und Service-Pakete wie das White Label Paket Flatrate & Community übernehmen mit technischem Monitoring und umfassenden Garantien viele Aufgaben für Kunden.

3. Schwankungen durch das Wetter – kann eine Flatrate ausgleichen
Außerdem bleiben erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonne oder Erdwärme stark abhängig vom Wetter – man muss also Schwankungen beim Ertrag hinnehmen. Vor allem für Besitzer von großen Photovoltaik-Anlagen macht die schwankende EEG-Einspeisevergütung große Unterschiede bei dem Ertrag aus. Wer hier lieber Einsparung mit Sicherheit kombinieren will, kann eine Flatrate nutzen.

4. Keine 100 % Autarkie
Zuletzt gilt: Ohne andere Energieversorger geht es nicht. Im Normalfall deckt dezentral produzierter Strom einen Teil des Verbrauchs – zusätzlich zum Strom aus dem öffentlichen Netz. Komplette Autarkie für Privathaushalte ist derzeit schwer möglich. Eine Community hilft hier – der grüne Strom kommt hier nicht mehr aus einem entfernten Kohlekraftwerk, sondern aus der Community -, aber 100 % unabhängig ist man natürlich nur mit einer Insellösung.


Fazit: Die Investition lohnt sich

Bei steigenden Energiekosten und wachsendem Energieverbrauch bietet dezentrale Energieversorgung eine große Chance: Verbraucher müssen zwar Geld investieren und sich um die Anlage kümmern, werden dafür aber auch unabhängiger, schützen die Umwelt und sparen auf lange Sicht viel Geld. Mit den White Label Paketen von beegy können zudem auch viele Anbieter ihren eigenen Kunden dezentrale Lösungen anbieten.

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